ROBINSON AUS ÖSTERREICH

 

  Dieser Dokumentarfilm ist die Geschichte des österreichischen Heimatforschers Dr. Friedrich Morton (1890-1969).

 

Als Nachfolger des berühmten Dachsteinforschers Friedrich  Simony, eines Freundes von Adalbert Stifter, spürte Morton mit einer unglaublichen Hingabe den vielgestaltigen Erscheinungsformen der Natur nach. Flora, Meteorologie, Hydrobiologie, Dendrologie, Mineralogie und Geologie genügten  ihm jedoch nicht. Forschungsreisen führten ihn u.a. 1913 nach Nordafrika, 1929 nach Mittelamerika und 1931 nach Abessinien. Nebenbei studierte er Vor- und Frühgeschichte und wurde im  Laufe der Jahre zu einer der bedeutenden Kapazitäten der Hallstatt-Zeit und des prähistorischen Salzbergbaus. Groß waren auch sein Engagement für Volkskunde und seine Sorge um den Natur- und Landschaftsschutz.

Schon in seiner Studienzeit erkannte er die Bedeutung der  Fotografie als Hilfswissenschaft für Forschungsarbeiten. Mit handkolorierten Dias hielt er Vorträge, und akribisch notierte er Daten von ca. 12000 Fotos.

 

 

 

Die Recherche über ein abenteuerliches Leben soll vor allem  zeigen, wie Dr. Friedrich Morton fasziniert davon war, das Unbekannte in seinem selbstgewählten Lebensraum Salzkammergut zu erforschen.

 

 

Uraufführung 1988, 90 Minuten, 16mm, Farbe.

Förderung: Landesregierung Oberösterreich.

 Festival:

Österreichische Filmtage Wels 1988.

4. Internationales Dokumentarfilmfestival München.

39. Festival internazionale film della montagna e dell'esplorazione "Citta di Trento" 1991

Vertriebsförderung durch Bundesministerium für Unterricht und Kunst, Österreich.

 

 

Kritiken zum Film

 

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